Die 2. Nacht der Chemie

Die zweite Nacht der Chemie am 25.09.2019 war auch dieses Jahr ein voller Erfolg. 23 Schüler und Schülerinnen unserer Schule führten acht atemberaubende und geniale Versuche auf. Unter der Leitung und Beaufsichtigung von Frau Jakob, Herrn Almaci und Frau Dr. Aßmann, planten und probten die SchülerInnen ihre Versuche in unserer AG „Chemical Scouts“, die freitags nach dem Unterricht stattfindet.

 

Schon einige Wochen vorher spürte man bei den Proben die Leidenschaft und den Spaß, den die Jugendlichen für die Chemie mitbringen. Genau diese Gefühle wurden dann auch in der Chemienacht vermittelt. Während auf der „Bühne“ die verschiedenen Experimente aufgeführt wurden, herrschte dahinter ausgelassene Stimmung. Es wurde viel gelacht und aufgeregt miteinander geredet. Doch als die SchülerInnen ihre Versuche vorführten gingen sie dies mit solch einer Gelassenheit und Selbstverständlichkeit an, dass es ein unbeschwerter Abend wurde. Fünf von  acht Versuchen gaben unserer Nacht der Chemie das Motto “Feuer und Flamme“.

Der Abend startete mit ein paar Worten zweier Schüler, die die Moderatorenaufgabe übernahmen. Danach begrüßte Frau Jakob die über 90 Gäste, die an diesem Abend die Zeit gefunden hatten, mit uns die neuen Chemieräume einzuweihen. Um unsere Gäste über Gefahren und wichtige Regeln im Chemieraum hinzuweisen, gab eine Gruppe der Scouts eine Sicherheitsbelehrung mit vielen lustigen Anteilen zum Besten. Daraufhin begannen die Versuche. Die meisten SchülerInnen hatten sich in Gruppen zusammengeschlossen, so auch die erste Gruppe, die die Molekulare Küche vorstellte. Weitere Versuche wie „Flammenfärbung“,  „Feuerleiter“ oder „der brennende Geldschein“, welche die Besucher fasziniert beobachteten, folgten.

Nach einem Versuch namens Elefantenzahnpasta, gab es eine 30-minütige Pause, in der ein kleines Buffet, mit von den Eltern zubereiteten Leckereien, angeboten wurde. Anschließend wurden noch weitere Versuche, wie brennendes Wasser, brennendes Eis und ein Versuch namens „Eisberg“, vorgeführt. Um den Abend auszuklingen lassen, liefen ein paar der Schüler mit leuchtenden Bechergläsern durch den dunklen Chemieraum und auf dem Flur waberte Nebel von Trockeneis über den Boden.

„Man hat gespürt wie viel Spaß es den Kindern gemacht hat“, meldete ein Elternteil nach Ende des Abends zurück. Und auch von vielen anderen Gästen hörte man auf dem Weg nach draußen viel Lob. Die lange Planung und die vielen Proben im Vorfeld haben sich für diesen Abend auf jeden Fall gelohnt.

Saskia Ribbe 9a